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Apfel

Malus domestica
Engl.: apple
Franz.: pommes

Frucht der Erkenntnis

Der Name "Malus" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "schlecht, böse". Zurückzuführen ist dies auf den Sündenfall von Adam und Eva. Im Paradies aßen sie eine Frucht vom Baum der Erkenntnis. Im Lateinischen hat das Wort "malum" zwei bedeutungen: "Übel/Leiden" und "Apfel".

Gesundheitsinformationen

One apple a day, keeps the doctor away!

Der besondere Nährwert des Apfels liegt im ausgewogenen Verhältnis von Vitaminen und Mineralstoffen. Er besitzt einen ausgesprochen hohen Anteil an Kalium. Dadurch kann das Herz-Kreislaufsystem positiv beeinflusst werden. Eisen und Vitamin C sind förderlich für das Blutbild und die Abwehrkräfte. Der Apfel zählt zu den raschen Energiespendern, da die Kohlenhydrate in Form von Fruktose und Glukose vorliegen. Diese können rasch vom Körper aufgenommen und in Energie umgewandelt werden. Druch die zahlreichen Fruchtsäuren ist der Apfel durstlöschend und erfrischend. Die Fruchtsäuren regen aber auch die Verdauungssäfte an. Zusätzlich kommen im Apfel große Mengen an Ballaststoffen (wie z.B. Pektine) vor. Die Verdauung kann dadurch besonders gut unterstützt werden. Giftstoffe und unerwünschte Mikroorganismen können so im Darm absorbiert werden. In der Schale und direkt darunter befinden sich wichtige Vitalstoffe. Deshalb soll der Apfel mit Schale gegessen werden.

Tipp

Äpfel sind sehr leicht verdaulich. Sie verweilen nur kurze Zeit im Magen. Aus diesem Grund kann es leicht zu Blähungen kommen. Deshalb sollten sie auf leeren Magen gegessen werden.

Inhaltsstoffe pro 100g Fruchtfleisch

 Apfel

   
 Brennwert

 51,9 kcal

 Wasser

 84,1 g

 Eiweiß

 0,3 g

 Fett

 0,4 g

 Kohlenhydrate

 11,4 g

 Ungesättigte Fettsäuren

 0,2 g

 Vitamin A

 8,0 mg

 Vitamin B6

 0,1 mg

 Vitamin C

 12,0 mg

 Vitamin E

0,5 mg

 Folsäure

 4,0 µg

 Natrium

 0,003 g

 Kalium

 0,144 g

 Kalzium

 7,0 mg

 Phosphor

 11,0 mg

 Magnesium

 6,0 mg

 Eisen

 0,5 mg

 Zink

 0,1 mg


Quelle: Ulmers großes Obst & Gemüse Buch; 2002

Unsere Rezepttipps:

Apfelstrudel (mit Blätterteig - rasch und einfach!)

Zutaten:
1 Pkg. Blätterteig

Apfel-Fülle:
3/4 kg Äpfel
100 g Rosinen
Rum
80 g Semmelbrösel
50 g Butter
1 EL Zucker
80 g Kristallzucker
50 g rob geriebene Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln - je nach Geschmack)
1/2 unbehandelte Zitrone
Zimt gemahlen (je nach Geschmack)
Mehl

Ei zum Bestreichen
Mandelblättchen

Zubereitung:
Rosinen waschen und für kurze Zeit in Rum einweichen. Äpfel schälen, in Spalten teilen und feinblättrig schneiden. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und darin die Semmelbrösel mit 1 EL Zucker goldbraun anrösten. Die Äpfel mit den Rum-Rosinen, gerösteten Bröseln und den geriebenen Nüssen in eine Schüssel geben und mit Kristallzucker, Saft und etwas Schale von der halben Zitrone, Vanillezucker und Zimt verfeinern und gut verrühren.

Den Blätterteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche leicht ausrollen, die Apfelmasse darauf verteilen und vorsichtig zusammenrollen. Die Teigenden zusammendrücken und einschlagen. Den Apfelstrudel auf ein Blech geben und mit Ei bestreichen. Zur Dekoration können feine Mandelblättchen über den Strudel gestreut werden und die Oberfläche kann quer eingeschnitten werden. Die Backzeit beträgt bei 180°C ca. 45 Minuten. Garnieren Sie den köstlichen Apfelstudel mit Straubzucker und etwas Schlagobers.
Quelle: www.kirchenweb.at

Würziges Apfelchutney

Zutaten:
1 kg Äpfel
250 g Zwiebel
80 ml Apfelsaft
250 g Zucker
1-2 EL gehackte Minze (je nach Geschmack)
2 kl. getrocknete Chilischoten
1/2 TL Salz
1-2 TL Curry (je nach gewünschter Schärfe)
1 Tasse Apfel- oder Weinessig
1 Zimtstange

Zubereitung:
Äpfel und Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Mit Apfelsaft und Zucker in einen großen Topf geben und weichkochen. Chilischoten mit einem Mörser zerkleinern und mit den restlichen Zutaten beifügen. Auf mittlerer Hitze weitere 20-30 Minuten köcheln lassen - es soll eine breiige Konsistenz entstehen. Wenn das Apfelchutney fertig ist, die Zimtrinde enfernen und noch heiß in Gläser füllen.

Tipp:
Es hängt von der Apfelsorte ab, ob die Kochzeit eventuell gekürzt oder verlängert werden muss.

Diese pikante Beilage passt hervorragend zu allen Fleisch- und Lebergerichten!
Quelle: www.webkoch.de